

Zu meiner Ueberraschung füllte sich der Gemeindesaal in Erlinsbach/SO um 20 h mit einer stattlichen Anzahl Frauen und Männer unterschiedlichen Alters. Insgesamt schätzte ich etwa 40 Personen, die gekommen waren, um zu hören,wie sich die Kandidatinnen und Kandidaten ihre Rolle und Aufgabe als neue Kreisschulpfleger/innen im Erzbachtal vorstellen. Nach meiner Wahrnehmung war es eben mehr ein Gespräch als eine Diskussion, was m.E. den Voten jedoch keinen Abbruch tat. Die Zuhörenden versicherten zwar, dass Unterschiede klar zu Tage getreten seien, was ich so nicht bestätigen kann. Ich hatte vielmehr den Eindruck, dass wir alle auf einer ähnlichen Linie argumentierten, was ich als gutes Zeichen werte: Die Sachdiskussion stand wirklich im Vordergrund und war weitgehend frei von politischen Aussagen, was mich schon mal positiv stimmt. Die Schulpflege muss mit Sachverstand arbeiten und nicht politisieren.
Aspekte unserer Gesellschaft und deren Auswirkungen auf die Schule traten deutlich zu Tage. Offenbar nehmen immer mehr Eltern ihre erzieherische und Grenzen setzende Verantwortung nicht oder nur ungenügend wahr. Da versucht die Schule zu helfen, was aber letztlich doch nur Symptombekämpfung ist.
Der Abend war für mich persönlich ein spannendes Erlebnis, das auch Spass gemacht hat. Dass ich mir alle 6 Personen auf Anhieb für eine Mitarbeit in der neuen Kreisschulpflege vorstellen kann, sei doch noch gesagt. Sehen wir, wie die Stimmbürgerinnen und -bürger am 24. Februar entscheiden werden.
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