30. September 2007

Letzter September-Tag - ein Sonntag





Nach dem gestrigen Sonnen-Samstag staunte ich nicht schlecht, als ich heute morgen die grauen Regenwolken oben am Gugen entdeckte. Und wirklich, es hatte in der Nacht oder am frühen Morgen leicht geregnet.
Anna und ich werkten im Haus herum, ehe wir nach 12 h wegfuhren zu Martin und Lilja. Wir waren von Ihnen eingeladen zum Mittagessen: "Feines vom Grill". Es schmeckte ausgezeichnet: Angefangen vom Steak, den Backkartoffeln bis zu den verschiedenen Salaten. Und weil wir so voll gefr..... waren, beschlossen Martin und ich, einen Spaziergang im Attelwiler Wald zu unternehmen. Schon in meinen früheren Blogs habe ich von Martins Fähigkeiten und Erfahrungen in Sachen Bio und Natur berichtet. Für mich sind die Spaziergänge richtig gehende Bio-Lektionen: Anschauungs- Unterricht pur. Unterwegs lichtete sich auch der Himmel wieder und wir konnten sogar den Blick auf die schon verschneiten Alpengipfel geniessen.
Bei Ihnen zu Hause angekommen, begann unsere Tüftelei am PC, die wir nach etwa 4 h entnervt aufgaben und beschlossen, es sei wohl am besten, wenn man den PC mit Windows XP nochmals neu aufsetze, denn nichts ging mehr, ich betone: GAR NICHTS! Vorallem als wir als letzten Rettungsanker versuchten die True Image Sicherung auf den PC zurückzuspielen und auch das nicht ging, da war klar: Zeiger auf Null und nochmals mit der Installation von vorne beginnen. Die Daten hatte Martin ja glücklicherweise extern auf eine USB-HD gesichert.
Vor 10 Minuten dann das Telefon: Er läuft und Gmail ist wieder bereit!
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29. September 2007

Sagiareal: Der 1. Mietblock steht





Die letzten Tage war es kalt geworden, und es schneite bis 1500 m. Umso erstaunlicher war es heute morgen, als uns die Sonne weckte und versprach, es werde ein schöner und milder Herbsttag. Dies traf dann auch vollumfänglich zu, auch wenn der Wind zeitweise nicht nur kühl sondern auch mässig stark wehte.
Nach dem Frühstück räumte ich draussen weiter auf und brachte die Gartenstühle und Tische in den Keller. So früh habe ich im Herbst noch nie alles weggeräumt.
Zum Zmittag gönnten wir uns draussen an der Sonne ein Raclette, das hervorragend schmeckte.
Am späteren Nachmittag fuhren Anna und ich noch nach Buchs in den grossen MMM und dann nach Schinznach ins Aquarena.

23. September 2007

Jurarundfahrt: Im Pintli in Ifenthal b. Hauenstein





Nochmals zeigte sich das Wochenende von seiner schönsten Seite, wie schon viele Wochenende zuvor während des ganzen Sommers: Hochdruckwetter und angenehme 25°C.
Gegen Mittag drehten wir am Kanalweg von der alten Badanstalt zum Stauwehr unsere Inline- Skate-Runden, fuhren dann nach Hause, zogen uns kurz um und beschlossen nach Ifenthal zu Matthias´Pintli zu fahren, der kürzlich eröffneten Tiroler Jause. Dort assen wir etwas Währschaftes zu Mittag, das sehr gut schmeckte und fuhren dann weiter nach oben zum Chall und nach Eptingen. Die Farben und das Licht über den Jurahügeln und dem anschliessenden Tafeljura liessen den nahenden Herbst erahnen. Bald werden die sonnigen und warmen Spätsommertage vorbei sein!
Die Fahrt ging zurück über Läufelfingen, Wisen, Zeiningen, Oltingen und dann über die Schafmatt hinunter nach Rohr und Stüsslingen.

22. September 2007

Letzter Sommertag im Garten


Schon bald nach dem Frühstück sind Anna und ich nach Aarau zum Einkaufen gefahren. Wir parkierten unseren Audi beim Parkhaus Flösserplatz und spazierten zum Gemüse- und Früchtemarkt am Graben. Das hatten wir schon Monate nicht mehr gemacht, deshalb erwähne ich das auch. Es gab viele Herbstblumen und Früchte zu kaufen, ja sogar Erdbeeren in kleinen Körbchen wurden angeboten. Nachdem Anna Gurken, Peterli, Dill und Erdbeeren gekauft hatte, suchten wir für Galina noch eine Skype-Videokamera, die wir mitnehmen wollen nach Odessa. Interdiscount hatte gerade eine Aktion für die gesuchte Logitech-Camera. Danach gingen wir noch in die Migros an der Igelweid für einen frischgebackenen Zopf und 2 Holzfällersteaks. Draussen boten Bündner noch Alpkäse und ein supergutes und frisches Brinbrot an, dem wir nicht wiederstehen konnten. Bevor wir zurück zum Auto spazierten gönnten wir uns bei Starbucks wieder einmal einen Macchiato Caramel, den wir dann draussen an der warmen Herbstsonne genossen.
Zu Hause angekommen, begann ich mit dem Zerlegen der Hollywood-Schaukel, putzte sie und besserte Roststellen gleich mit weisser Farbe aus. Dann reinigte ich die Tragkonstruktion der Sonnenstore und zündete den Grill an. Um 3 h gabs dann die Holzfällersteaks, die für Anna fast zu trocken waren, aber dennoch - mir vorallem - gut schmeckten.
Später schnitt ich nochmals den Rasen und zusammen mit Anna "putze" ich noch den Beerengarten, d.h. wir schnitten die alten Himbeerstauden raus und kürzten auch unsere Kletterrose.
Nach 6 h riefen wir dann noch Natalie und nachdem sie alle gefrühstückt hatten, skypten Nikki und ich sicher eine Stunde lang. Sie las mir englisch aus ihren Schulbüchern vor und dazwischen schaute ich immer wieder, ob ihr Freund Sven zu Hause sei, was leider nicht zutraf.
So ging ein wunderbarer Spätsommertag mit 25° C zu Ende.

18. September 2007

Anna ist wieder zu Hause

Gestern war noch schön und warm, aber in der Nacht überzog der Regen das Mittelland und als ich um 6.30 h wegfuhr, um Anna am Flughafen abzuholen, da schiffte es, was das Zeug hält.
Kurz nach der Einfahrt Spreitenbach stand ich auf der Gubrist-Spur im Stau. So fuhr ich geradeaus nach Zürich und blieb dann am Autobahnende vor dem Hardturm-Stadion im 2. Stau stecken. Kurz vor dem Escher-Wyssplatz rief Anna an und sagte, sie sei schon beim Zoll durch und warte auf mich. Eine halbe Stunde war die Delta-Maschine aus Atlanta zu früh gelandet.
Um 8 h fuhr ich vor dem Terminal 1 vor und sah Sonetschko sofort. Ich freute mich riesig, dass sie nach 2 Wochen wieder gesund und glücklich hier angekommen war.
So fuhren wir nach Hause und um 10 h ging ich dann auf den Bus zum Bahnhof und erreichte gegen 11 h das Büro. Ich bin so froh, ist Anna wieder hier. Ich habe sie sehr vermisst.

16. September 2007

Erlinsbach in Panoramio

Bettag: Laurenzenbad - Friedheim






Wieviele Wochenenden habe ich hier im Laurenenbad gearbeitet! Es müssen wohl an die 30 oder mehr Jahre her sein, als ich noch den Traum des Arztes träumte. Irgendwie schien die Zeit still gestanden zu haben, was natürlich nicht stimmt, denn diese 30 Jahre sind ja wohl spür- und sichtbar.
Nein, viel hat sich nicht verändert hier. Es ist noch dasselbe stattliche Gebäude aus der Zeit, als hier wirklich noch warmes Thermalwasser aus der Quelle sprudelte. Heute ist es ein Pflegeheim.
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Bettag: Am Fusse der Ramsfluh






Vom Barmelhof fuhr ich nach dem Zmittag hinunter zum Laurenzenbad, wo ich neben dem Personalhaus einen freien Parkplatz fand. Von da weg gings zu Fuss nach unten und dann zum Quellgebiet des Erzbachs am Fusse der Ramsfluh.
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Bettag: Auf dem Barmelhof






25 Jahre her muss es etwa sein, seit ich das letzte Mal mit Hampi und Sicco im Barmel war. Die Metzgete war immer spitze und vieleicht so gut, wie in der Krone in Stüsslingen.
Doch für Metzgete war es eindeutig zu früh. Stattdessen gab es Rauch- und Schweinswürste oder heissen Beinschinken. Doch ich hatte partout keine Lust auf eines dieser Menus und bestellte stattdessen ein Wurst-/Käsesalat. Er schmeckt ausgezeichnet zusammen mit dem Buurebrot.
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Bettag: Obererlinsbach





Von Roland´s Haus fuhr ich auf Buech und weiter bis die Strasse steil nach unten in die Gehren führt. Dort hielt ich an für ein paar Aufnahmen und ein Panorama vom oberen Dorfteil.
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Bettag: Dorfplatz Erlinsbach vom Ramphügel aus



Der gestrige Start ins Wochenende verhiess wieder einmal Sonnenschein PUR. Am Abend überlegte ich mir noch ernsthaft, mit meinem GA eine Zugreise ins Tessin oder Engadin zu unternehmen. Doch heute morgen verzichtete ich darauf und wie sich zeigen sollte, war der Entscheid richtig. Während wir hier im Mittelland (Swisshighland) einen wunderbaren Spätsommertag geniessen konnten, regnete es im Tessin und im Engadin war es meist bedeckt.
Stattdessen beschloss ich eine Fototour durch Erlinsbach zu unternehmen und begann mit dem Ramphügel. Ich hatte Glück, denn vermutlich in wenigen Wochen wird dort der Bau einer neuen Siedlung begonnen. So konnte ich zwischen Baustangen hindurch doch noch den Erlinsbacher Dorfplatz mit der Kirche fotografieren, wie ich dies schon vor 25 Jahren, aber damals noch mit s/w und Diafilm gemacht hatte.
Gleichzeitig fotografierte ich dann noch das Haus meines Bruders Roland, das er doch so schnell wie möglich verkaufen will. Als ich später bei ihm vorbeifuhr, hielt ich kurz an, um Hallo zu sagen. Er und Yvonne waren gerade erst zurück von einer einwöchigen Romreise und schon wieder auf dem Sprung zu Mattu´s Restaurant im Ifenthal.
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13. September 2007

STK-Workshop im Hotel Sedartis, Thalwil





Gestern traf sich das STK im Hotel Sedartis in Thalwil zu einer Retraite unter der Leitung von Patrik Keller. Ich will hier nur über das Hotel schreiben: Es liegt direkt neben dem Bahnhof und ist erst vor etwa 1-2 Jahren eröffnet worden. Von der Ausrüstung des Seminarraums über die Pausen- verpflegung, die Mahlzeiten und bis zum Zimmer: Alles war auf einem sehr hohen Niveau mit freundlichem und kompetentem Personal.
Die Fotos habe ich ammorgen früh, direkt nach dem Aufstehen von der Terrasse im 2. Stock aus gemacht. Sie zeigen die gegenüberliegende Goldküste mit Erlenbach und Herrliberg.

Juhui: Bald kommt mein Sonetschko nach Hause.

9. September 2007

Im Attelwiler Wald mit Martin





Heute war ich zum Mittagessen bei Martin und Lilja eingeladen. Kurz vor 13 h war ich dort und kam gerade rechtzeitig: Die Steaks waren schon braun und der Tisch gedeckt. Wir genossen die Grilladen und den Tomatensalat mit Peperoni, frischen Zwiebeln an feinem Rapsöl.
Martin wollte mir danach seine Arbeitsstellen im Wald zeigen, wo er seit Wochen Holz sammelt, um es dann später schnitzeln zu lassen. Holz für mindestens 4 Winter, so meinte er gelassen.
Nach etwa 2 Stunden waren wir wieder zurück und Lilja hatte ein feines Dessert vorbereitet, das im Nu weg war. Danach verbrachten Martin und ich noch ein paar Stunden, um den gelöschten "Sound" wieder zu aktivieren. Aber leider vergeblich. Nach etlichen Bluescreens und Neustarts gaben wir ziemlich entnervt auf. Und nachdem wir auch Google Earth 4.02 nicht zum Laufen brachten, entschied ich mich für den Nachhauseweg. --- Irgendwie müssen wir doch dieses Problem lösen können! So oder so: Danke herzlich für die Einladung.

Bild 1: Martin vor seinen Holzhaufen
Bild 2: Riesiger Ameisenhügel im Attelwiler Wald: Schwarze Waldameisen oder "Wohlheisten" leben zu Tausenden in diesem Hügel
Bild 3: Blick ins obere Suhrental Richtung Sursee und Pilatus
Bild 4: Reitnauer Hügellandschaft

8. September 2007

PC-Update mit Susy und Max


Kurz nach 9 h war ich bei Dr. Schumacher wegen meinem rechten Knie. Er hatte inzwischen die MRI-Bilder und den Bericht des Arztes erhalten und meinte, dass er mich im Kantonsspital in Aarau bei der orthopädischen Klinik anmelden sollte, um zusammen mit dem Spezialisten das weitere Vorgehen zu besprechen.

Zurück zu Hause wartete ich auf Susy und Max. Wir hatten abgemacht, dass wir ihren Laptop ein wenig "auf Vordermann" bringen wollten. Insbesondere lag uns viel daran, ein vollständiges Backup auf einer externen USB anzulegen. So legten wir los und begannen mit der ersten Installation des Startmanagers und entrümpelten die Windows- Startdateien. Susy hatte alle Lebensmittel mitgebracht und verpflegte uns laufend. Am späteren Nachmittag grillierten wir dann noch und konnten sogar draussen essen, ehe wir uns drinnen wieder mit dem Compi beschäftigten. Der Abschluss stand ganz unter dem Zeichen der Verknüpfung der Google Programme Gmail, Picasa und Google-Webalbum.
So gegen 21 h waren wir dann alle ziemlich müde und Susy und Max fuhren nach Hause und ich ging kurz danach ins Bett.
Danke für den Besuch, Ihr beiden, und es hat riesig Spass gemacht! Viel Glück mit eurem Laptop.

2. September 2007

Es ist so leer und still geworden ...




Kurz nach 7 h sind wir von zu Hause weggefahren, um den Flughafen Kloten rechtzeitig zu erreichen. Ohne zu warten, konnten Anna und Nikki am Schalter der Delta Airlines einchecken. Bob brauchte etwas länger bei den American Airlines. Schliesslich spazierten wir zum Zoll, wo wir uns alle verabschiedeten. Nachdem Nikki den Zoll passiert hatte, klammerte sie sich an Anna und weinte. Mir ging es nicht besser und nach einem letzten kurzen Blick zurück ging ich schnell Richtung Passerelle und zurück zum Parkhaus.
Seit kurzem bin ich zu Hause und vermisse meine beiden Mädchen fürchterlich. Es ist still und leer im Haus und das SMS vom Chef, dass Roman gekündigt habe, trägt auch nicht zu einer besseren Stimmung bei.
Die Zeit, die Nikki seit Ende Mai wieder bei uns war, gehörte zum Jahreshighlight. Es ist einfach schön mit der Kleinen, vorallem ihre Fortschritte zu beobachten. So sprach sie in den letzten Wochen wirklich sehr gut Deutsch und fühlte sich insgesamt immer gut und war fröhlich. Bye bye, kleine Nikki, Du wirst mir wieder fehlen! Und Anna sowieso.

1. September 2007

Erste Herbstarbeiten im Garten



Eigentlich sollte ich Nikki´s Pool schon lange wegräumen, aber die Hoffnung auf warme Sommertage hielt an! Nun, da Nikki´s Rückkehr nach San Diego morgen früh erfolgt, entschloss ich mich, die Luftkammern zu öffnen und den Pool zusammenzufalten. Wie das ging, zeigt eindrücklich Anna´s Foto. Danach mähte ich noch den Rasen und schnitt die meisten Äste des Schmetterlingsflieders unter dem Ahorn weg und zerkleinerte die teils mehr als 3m langen Äste in den Grünkübel. Kurz bevor ich den Deckel zuklappen wollte, entdeckte ich diesen metallic-grün schimmernden Käfer. Leider kenne ich seinen Namen nicht, aber die Kamera mit dem Makro war schnell zur Hand.