




Ein Barbeque im Wald ist auch nach bald 8 Jahren Schweiz immer noch etwas Beliebtes bei Anna und ihren ukrainischen Freundinnen Galina und Lilja. Auf jeden Fall gibts immer wieder Diskussonen, ob wir jetzt zu Hause oder im Wald grillieren wollen. Nachdem ich mich vor einer Woche für den Grill im eigenen Garten durchgesetzt hatte, war es heute selbst- verständlich, dass wir in den Wald spazierten. Anna hatte bei ihren Walking-Touren einen schönen Platz gefunden den sie uns heute allen zeigen wollte: Der Grillplatz der Gemeinde beim Leihbrünneli, nur wenig westlich von der Sommerhalde.
Nach etwa 20 Minuten trafen wir zu Fuss dort ein und ich bat die 2 Mädchen Nikki und Jacqueline sowie den kleineren Eric, mir beim Sammeln von Anzündholz zu helfen. Schnell fing das Zeitungspapier Feuer und bald loderten die Holz-"Spriessli" lichterloh. Jetzt brachten mir die Kinder grössere Holzstücke (Vati würde ja wohl "Flecklig" sagen), die ich pyramidenartig aufschichtete. Als die Flammen noch ein wenig züngelten, schob ich den Grillrost in den offenen Kamin und belegte ihn mit allerlei Würsten, die in kurzer Zeit genussbereit waren.
Hei war das eine Freude, die Kinder beim Spielen zu beobachten. Alles war vorhanden, was es zu Hause so nicht gab: Einen Bach, einen Holzbrunnen, ein Holzhäuschen, viele Äste und anderes Holz, das herumlag. Alles durften sie tun und niemand musste rufen "STOP" oder "aufhören". Für einmal durften sie tun und lassen, was sie wollten, solange sie miteinander respektvoll umgingen, was eigentlich immer der Fall war.
Wir hatten schon fertig gegessen, als Lilja und Martin nochauftauchten, sich zu uns an den Holztisch setzten und noch etwas schwatzten, ehe wir nach Hause spazierten. Ich denke, dass wir dies bald wiederholen müssen!
Bild 1: Galina und Anna
Bild 2: Nikki, Jacqueline und Eric beim Essen
Bild 3: Sonetschko, schmeckt die Kolbassa?
Bild 4: Brillplatz Leihbrünneli
Bild 5: Nikki zeigt stolz ihre Holzpyramide
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