Das Höhlenkloster in Kiev - 1
An unserem letzten Tag in Kiev war am Morgen der Besuch des weltberühmten Höhlenklosters angesagt. Da das Lesen der Stadtpläne, die in kyrillischer Schrift verfasst sind, immer noch schwer fällt, war mir gar nicht bewusst, wie nahe sich das UNESCO- Welterbe von unserer Gastfamilie entfernt befindet. Es war eine Wegstrecke von knapp 5 Autominuten, und wir standen vor dem Eingangstor zu einer der ältesten russisch-orthodoxen Klosteranlagen.
Der westliche Teil der gesamten Klosteranlage ist heute in staatlichem Besitz und als Museum öffentlich zugänglich. Der östliche Teil gehört nach wie vor der othodoxen Kirche und ist für Besucher weitgehend geschlossen, ausser was ein Teil der Höhlen betrifft.
Ungewohnt war zunächst mal die Tatsache, dass bei solchen Klöstern eine Kirche über dem Eingangstor gebaut wurde. Anders gesagt, war das Tor zu grssen Klosteranlage gleichzeitig eine Kirche. Die Aussenfassade ist reich mit Ikonenmalereien verziert, die sich auf hellblauem Grund befinden.
Der Blick auf die grosse Uspensky- Kathedrale, die sichtbar wird, sobald man das Zutrittstor zum Kloster passiert hat, ist beeindruckend.

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