31. Dezember 2006

Rückflug von Tortola nach San Diego



Der Rückflug von Tortola am 31.12.06 via Puerto Rico und Washington nach San Diego war lang, anstrengend und ermüdend. Allerdings haben uns die Abschiedsbilder bei Abflug mehr als entschädigt!
Gegen 21.30 h landeten wir dann endlich in San Diego und fuhren sofort nach Hause, wo wir den Sylvesterabend bei einem guten Nachtessen feierten.
Um halb zwölf war ich reif und fiel in einen tiefen Schlaf bis gegen 5 h morgens. Nikki war ebenfalls schon aufgewacht und so verbrachten wir die ersten Stunden des Neujahrmorgens mit spielen.

30. Dezember 2006

Segeltörn nach Peter Island






Der krönende Höhepunkt war dann für den letzten Tag vorgesehen. Nachdem Scott, Nikki´s Götti von St. Thomas herüber- gekommen war, konnten wir endlich mit Bob´s Segelschiff rüber nach Peter Island segeln und dort in einer der schönsten uchten ein Bad nehmen.
Es war unbeschreib- lich schön und eindrücklich, die Kraft des Windes zu spüren, der uns über den Francis Drake Channel brachte.
Zum Abschluss gabs ein gemütliches Nachtessen in Nanny Cay.

28. Dezember 2006

Delphinschmwimmen





Es ist ein unbeschreib- liches Gefühl, zusammen mit Delphinen zu schwimmen, sie zu berühren und von ihnen gezogen werden. Der absolute Höhepunkt war jedoch der Delphinflug: Sie stossen Dich von hinten an den Füssen, so dass du förmlich zu fliegen scheinst.
Am Abend gabs dann noch die Familienfoto mit Lynn, Peter, Nikki, Anna und Bob (v.l.n.r)

27. Dezember 2006

Greetings from Peter Island and Tortola (BVI)




Nach einem traumhaften Sonnenauf- gang, den wir vom Schlafzimmer aus erlebten, sind Bob und ich nach dem Frühstück von unserem Haus "Wyndclicff" nach Nanny Cay zum Bootshafen gefahren. Dort bestiegen wir unser kleines Motorboot und überquerten den Sir Francis Drake Channel, der Tortola von Peter Island trennt. Die See war ziemlich rauh und es schuettelte uns tüchtig herum in dem kleinen Tucker. Schliesslich landeten wir nach etwa 20 Minuten auf Peter Island im Hafen von Peter Island Resort. Bob organisierte einen kleinen Lastwagen, mit dem wir zur Baustelle und zum Baubüro fuhren, wo er noch administrative Arbeiten zu erledigen hatte.
Seit wir hier vor vor 4 Tagen auf dem kleinen Flughafen von Beef Island von Puerto Rico herkommend gelandet sind, geniessen wir einer der schönsten Plaetze dieser Erde. Tortola ist in dieser Jahreszeit vorallem beliebt bei den Seglern, die in der Inselwelt von British Virgin Island beste Verhältnisse antreffen.
Die Temperatur beträgt tagsüber stets um die 28 - 30 Grad C und sinkt in der Nacht nie tiefer als 24 Grad. Die Deckenventilatoren genügen vollauf, wobei stets eine mässige Brise weht.
Nikki hat, so scheint es, die Angina überwunden und durfte im Wyndcliff erstmals wieder im Pool baden.
Heute abend wird Bob's Mutter via Jackson und Miami auf Tortola eintreffen. Wir freuen uns, noch ein paar Tage mit ihr zusammen verbringen zu duerfen.

25. Dezember 2006

Weihnachten auf Tortola





Für uns Mitteleuropäer ist und bleibt es schwierig, dass weihnachtliche Gefühle in den Tropen aufkommen. Aber wir haben unbeschwert zu Viert gefeiert und es uns gut gehen lassen.
Vorallem der Sonnenauf- gang, den wir vom Bett aus geniessen durften, bleibt unvergesslich!

24. Dezember 2006

Erster Tag in Tortola





Die Ueberraschung bei unserer Ankunft in Tortola war riesengross: Das Haus Wyndcliff ist ein Bijou hoch über dem Francis Drake Channel.

22. Dezember 2006

Ankunft in San Diego (CA)



Insgesamt fast 24 h waren wir unterwegs, als wir vor knapp 12 h in San Diego von Dallas her kommend landeten. Nikki wollte uns zwar am Flughafen begruessen, war aber dann doch zu muede und schlief zu Hause.
Heute morgen hats zuerst geregnet und jetz scheint die Sonne, bei etwa 15 Grad C. Wir sind alle gluecklich, dass wir die naechsten Tage zusammen verbringen duerfen.

19. Dezember 2006

Mutti ist gestorben

Um 3.30 h läutete heute morgen das Telefon und Anna und mir war sofort klar, was das bedeutete. Die Nachtschwester des Altersheims benachrichtigte uns, dass es Mutti sehr schlecht gehe. Ich informierte Roland und eine halbe Stunde später trafen wir uns in Muttis Zimmer.
Es atmete unglaublich schwer. Es war vielmehr ein Röcheln, das uns frösteln liess. Abwechslungsweise standen wir am Bett und hielten Muttis Hand. Es reagierte nicht mehr auf unsere Worte, aber wir waren uns sicher, dass es unsere Anwesenheit wahrnahm. Wir spürten förmlich, welche ungeheure Kraftanstrengung jeder Atemzug war.
Um halb sieben am Morgen bemerkten wir, dass das Atmen mehr einem Schnappen nach Luft glich und die Atemzüge kürzer und flacher wurden. Roland und ich hielten zum letzten Mal Muttis Hände und begleiteten es in den Tod, der sich merkbar aber sanft ankündete, ehe es zum letzten Mal die Luft ausstiess. Dann war Stille und unsere Augen füllten sich mit Tränen. Es war ein Gefühl der Erlösung und zugleich der unendlichen Trauer über Muttis Hinschied. Wir hatten einen wichtigen und liebenMenschen soeben verloren.

"Liebs Muetti, danke für alles, wo öis geh hesch, danke für alles, wo für öis gmacht hesch. Du hesch öis immer gärne gha und öis nume s'beschte gwünscht. Du hesch gee sovill wie's nur möglich gsi isch, Du hesch öis dini Liebi gee, s'Gröschte und s'Schönschte uf dere Wält. Danke, Muetti und heb Din Friede. Mer denke immer a Dich und grüess de Vati, wenn d'Äne bisch."

18. Dezember 2006

Vatis Todestag - wann darf Mutti gehen?

(1. Bild) Mutti + Vati am 10.3.2000, Mutti's 85-ster
(2. Bild) Nikki mit Grosi am Altersheimfest im September 2004

Heute vor 6 Jahren, am 18.12.2000 sind wir zum ersten Mal nach Amerika geflogen, um unsere Tochter Natalie und ihren Mann Bob zu besuchen. Vermutlich starb Vati genau zum Zeitpunkt, als wir in Newark zwischenlandeten, denn der Anruf von zu Hause erreichte uns erst in Tylertown am frühen Morgen Ortszeit. Wir sind dann trotzdem drüben geblieben, da meine Geschwister schon entschieden hatten, dass die Abdankung erst nach Neujahr, resp. nach unserer geplanten Rückkehr stattfinden werde.
6 Jahre später liegt Mutti im Sterben. Jeden Tag rückt es der Erlösung ein Bisschen näher. Der Kampf ist hart und schmerzreich und helfen ist praktisch unmöglich. Jeden Tag sind wir drei Kinder mit unseren Partnerinnen und Partnern zu unterschiedlichen Zeit an Muttis Bett und versuchen ihm das Gefühl von Familie, von Wärme und Liebe zu geben. Es spürt, dass wir da sind, kennt uns und erwidert die Küsse, wenn wir kommen und Stunden später wieder gehen. Wir leiden mit ihm und wünschen ihm baldige Erlösung.
So grabe ich wieder in meinem Fotoarchiv und hole Bilder vergangener Tag hervor, Tage, an die wir uns alle gerne erinnere. So ist das Leben, ein Kommen und Gehen, ein Aufblühen und Verwelken. Die Liebe zählt und überdauert alles. Wir lieben unser Mutti und spenden uns in diesen schweren Tagen gegenseitig Trost. Wann waren wir Geschwister das letzte Mal so nahe beisammen? Wir dürfen dieses Glück füreinander und für Mutti dazu sein auch geniessen, dank unseren Partnerinnen und Partnern, die mit uns leiden und mit uns weinen.

17. Dezember 2006

Mutti ist zurück im Altersheim

Ja, das waren noch Zeiten, als wir mit Mutti noch kleine Ausflüge machen konnten und Nikki ihre Freude an Grosi und an Grosis Wägeli hatte (Bild vom 7.8.2005 in Attelwil).

Gemeinsam haben die Aerzte im Kantonsspital in Olten und wir entschieden, Mutti am Samstag in ihr Zuhause, ins Altersheim Mühlefeld, zu überführen.
So wartete ich gestern morgen ab 10.00 h auf den Krankentransport, der Mutti zurück bringen sollte. Um 10.45 h war es dann soweit und die Betreuer brachten Mutti direkt in Ihr Zimmer.
Seither kommen viele Ihrer Mitpensionäre zu Besuch und Mutti kennt sie alle, auch wenn es jetzt kaum mehr sprechen kann. Ihre Wahrnehmung ist aber noch gross und sie ragiert nonverbal noch klar. Mutti fühlt und weiss, dass es in seinem Zimmer ist.
Gestern abend ist dann Dr. Schumacher noch vorbeigekommen und hat Mutti untersucht, insbesondere hat er die Lunge abgehorcht, die offenbar wasserfrei ist. Da ihr aber das Atmen wegen des Morphiums schwer fällt, erhält es jetzt Sauerstoff, der ihm gut tut.

Heute morgen war ich um 9.30 h wieder bei Mutti. Es war deutlich "wacher" als gestern, aber das Schlucken des Yoghurts fiel ihm unendlich schwer, obschon sie es essen möchte. Es konnte den Mund kaumnoch öffnen.
Die Massage seiner Füsse und Beine haben ihm gutgetan. Auf meine Frage, ob es eine Massage wolle, nicht es und auch später merkte ich, dass es das Eincremen und Massieren mag.

Sagiareal: Arbeiten in der Nacht



Da der Wetterbericht für Sonntag Regen prognostizierte, setzten die Handwerker alles daran, das Dach unseres Nachbarhauses so schnell wie möglich zu decken. So haben mehrere Personen auch noch in der Nacht from Freitag auf den Samstag und am Samstagvormittag gearbeit und das in dichtestem Nebel.

14. Dezember 2006

Muttis grosser Kampf

Mutti hatte eine ruhige Nacht und verspürte dank starken Medikamenten keine Schmerzen. Am Morgen holte ich Elsi im Altersheim und nahm sie zu Mutti und am Abend waren wir wieder in Olten bei ihr.
Sie war so störrisch und machte voll auf Abwehr: Die Windeln durften nicht gewechselt werden, essen wollte sie auch nicht und die Muskeln spannten sich während Stunden am ganzen Körper.
Frau Stettler versuchte sie dazu zu bringen, dass dieser Kampf nichts und niemanden etwas bringt. Aber sie gabe den Widerstand während unserer Anwesenheit nicht auf. Ich glaube sogar, dass Mutti nach den gestrigen Gesprächen böse auf uns ist, weil wir uns ja wirklich Sorgen machten und gestern das Ende nahen sahen und auch darüber sprachen.

13. Dezember 2006

Mutti geht es sehr schlecht

Geplant war, dass ich heute in Arosa am M3-Workshop mit den Kolleginnen und Kollegen der St. Galler Uni teilnehme. Doch nach dem SMS von Roland am Morgen, dass Mutti letzte Nacht viel Blut verloren habe, sagte ich alle Verpflichtungen ab und benachrichtigte auch Susy und Max.
Um 12 h fuhren wir dann zu Viert direkt nach Olten, wo Roland mit allen drei Kindern schon bei Mutti war. Um 16 h verliessen wir Olten und später fuhr ich dann nochmals hin, um Roland abzulösen. Ich blieb dann bis um 20 h bei Mutti und hielt ihr die Hand. Sie war warm und voller Kraft. Ich glaube dass Mutti noch immer kämpft und leben will!

10. Dezember 2006

Sagiareal: Der Bach fliesst in seinem neuen Bett

Der Sagibach fliesst in seinem neuen Bett. Nach dem gestrigen Tag mit reichlich Regenfällen führt er jetzt ziemlich viel Wasser.

8. Dezember 2006

Mutti im Spital

Kaum im Büro heute morgen, erfuhr ich vom Mühlefeld, dass Mutti wegen eines Oberschenkelbruchs ins Kantonsspital in Olten eingeliefert werde. So nahm ich den 17.13 h Zug ab Wipkingen und war dann um 18.20 h in Erlinsbach, wo mich Anna abholte. Nachdem Sie mir im Mühlefeld die Medikamente überreicht hatten, fuhren wir nach Olten, um Mutti zu besuchen. Die Operation soll morgen stattfinden, voraussichtlich zwischen 10 und 11 h.

3. Dezember 2006

1. Advent: Ruhig und besinnlich

Der Morgen war noch neblig und erst gegen Mittag lockerten die Wolken auf und liessen der Sonne Platz. Wir hatten uns zum Zmittag im Alterszentrum Mühlefeld angemeldet uns spazierten kurz vor Mittag zu Mutti.
Der Nachmittag war schön und sonnig, aber Anna und ich arbeiteten beide am Compi. Sie muss morgen ein Referat auf Englisch über Odessa halten, während dem ich zuerst am KLT teilnehme und am Nachmittag mit 3way tage zum Pflichtenheft der Uebergangslösung.
Schliesslich füllte ich heute abend noch die Baugesuchsformulare für die beiden Besucherparkplätze aus. Sie gehen morgen an die Baukommission.

Ah ja, beinahe hätte ich es vergessen: Gestern waren wir in Schinznach im Aquarena und am Abend waren Lil und Martin zum Steinpilz-Fondue zu Besuch. Schliesslich telefonierten wir noch mit Natalie und Nikki, die übers Wochenende bei Lynn in Hattiesburg waren.